Musiker

Marko Kassl studierte Musik zuerst am Landeskonservatorium Klagenfurt, danach
an der Kunstuniversität Graz, ging dann nach Essen, wo er an der Folkwang Hochschule
sein Konzertexamen bei Prof. Mie Miki mit Auszeichnung abschloss.
Seit 2007 ist er Dozent für Akkordeon an der Hochschule für Musik Detmold, seit 2015
leitet er außerdem eine Akkordeonklasse am Conservatorium van Amsterdam.
Als Solist und Kammermusiker tritt er europaweit auf und arbeitet kontinuierlich mit
zeitgenössischen Komponisten, deren Werke er uraufführt, so etwa Stefan Heucke, Roderik
de Man, Chiel Meijering, Frank Zabel, Klaas de Vries u.v.a.
Markus Kassl ist aktiv in fächerübergreifenden Projekten, so etwa mit den Tanzkompanien
des Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, des Theater Münster, Compagnie Irene K oder
mit dem Kaiser-Antonino Dance Ensemble. Zahlreiche CD-Einspielungen sowie
Rundfunkmitschnitte dokumentieren sein musikalisches Schaffen.

Robert Beck ist einer der vielseitigsten und versiertesten Klarinettisten seiner Generation.
Klassisch ausgebildet an der Folkwang Hochschule Essen und der Hochschule für Musik
„Hanns Eisler“ in Berlin spielte er während und nach dem Studium zunächst in
verschiedenen deutschen Kulturorchestern; in den letzten Jahren arbeitet er
schwerpunktmäßig als Kammermusiker als Klarinettist des Trios „Lafroyg“ und in diversen
interdisziplinären Projekten. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Bereich der Neuen Musik.
Robert Beck tritt sowohl als Solist wie auch als Gastmusiker in renommierten Ensembles
für zeitgenössische Musik und als Gründungsmitglied des Ensemble Stationen NRW in
Erscheinung. Das von ihm mitgegründete Post-Genre Ensemble „FR&E“ verbindet auf
virtuose und einzigartige Weise Tango, Jazz, World Music und Avantgarde. Von 2014 bis
2017 war Robert Beck Dozent an der HfK Bremen für Fachdidaktik und Neue Musik.

Nils Imhorst ist als vielbeschäftigter Kontrabassist in unzähligen Projekten anzutreffen.
Nach seinem Studium an der Folkwang Hochschule Essen bei Gunnar Plümer mit
Schwerpunkt Jazz, konzertierte er mit dem Tango und Klezmer Quartett „Klezcetera“ in
vielen Ländern Europas. Bei seinem Projekt „Tangolectrón“ entstand an der Schnittstelle
zwischen Tango und Electronica ein Album das überwiegend aus Eigenkompositionen
besteht. Weitere Studien führten ihn zur Klassik, zur Neuen Musik und zu
grenzüberschreitenden Projekten wie z.B. dem Kioomars Musayyebi Quartett, in dem
iranische Musik mit europäischem Jazz verschmilzt. Als Musiker ist Nils Imhorst auch
Bestandteil der Theaterszene des Ruhrgebiets und bei den unterschiedlichsten
Inszenierungen zu hören und zu sehen. So wirkt er in der Spielzeit 2017/2018 bei dem
musikalisch-literarischen Abend „Der Liebe Lust, der Liebe Schmerz“ von Karsten Riedel
am Schauspiel Bochum mit.
Neben seiner Konzerttätigkeit widmet sich Imhorst der Nachwuchsförderung, unterrichtet
an der KuMs der Stadt Brühl und der Musikschule der Stadt Mönchengladbach, leitet
verschiedene Ensembles und lehrt Musiktheorie in der studienvorbereitenden Ausbildung.